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Ein Hoch auf die Sonne – Berglauf auf den Herzogstand

Posted in # Bergland [Laufen] by Daniel Kopp on 28. November 2014

 

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Berglauf auf den Herzogstand Über die letzten Tage hinweg bildete die graue Eminenz, der Hochnebel, so eine Art Übermacht. Beim Laufen nachts stört das nicht weiter, auf Dauer schlägt es aber doch aufs Gemüt, den die Tage so trist und fasrblos dahindümpeln. Auf der Suche nach der Sonne gibt es nur einen Weg: hoch hinaus. Wie so oft sind die Alpen der einzige Ausweg um endlich wieder Sonne zu tanken.  Heute war enstprechend der Herzogstand an der Reihe, den ich über den Reitweg in Angriff nahm. Frische 2°C ließen meine Kleidungswahl am Kesselberg noch auf das Softshell-Oberteil fallen, über der Nebelgrenze bereute ich diese Entscheidung schon wieder. Den außerhalb des Nebels war der Schalter quasi umgelegt und es hatte im Sonnenschein schlagartig 10°C mehr. Und mit schlagartig meine ich wirklich schlagartig.

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Visuell reduziert

Posted in # Wellenland [Laufen], Sichtweise by Daniel Kopp on 27. November 2014

Visuell reduziert Die Eindrücke eines Laufes schmelzen auf den Leuchtkegel der Stirnlampe zusammen. Für die Petz Nao geht’s ins zweite Jahr und sie macht ihre Sache gut. Das erste mal bin ich mit einer Stirnlampe glücklich und ich würde sagen das Preis/Leistungsverhältnis passt. Sogar der Automatikmodus der die Leuchtdioden für den Nah- und Fernbereich schaltet funktioniert bis auf ein paar Ausnahmen gut und schont den Akku. An seine Grenzen gerät der Sensor wenn dampfige Ausatemluft oder Gegenstände das Licht reflektieren. Wem’s nicht taugt der kann auf den statischen Modus setzen. In der stärksten Stufe werden 355 Lumen erreicht, was für meine Nachtläufe durch Wald und Flur, die 2014er Neuauflage wirft sogar ganze 575 Lumen und ist damit auch trailtauglich.

 

Trailrunning Naturpark Augsburg: Jäger- und Hubertussteig

Posted in # Hügelland [Laufen] by Daniel Kopp on 23. November 2014

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Trailrunning Naturpark Augsburg Westliche Wälder: Jäger- und Hubertussteig Eine der schönsten Lines in den Westlichen. Ich nehme das Ding am liebsten wenn mir die nach einem kürzeren Lauf ist. Mir Ortskenntnis lassen sich der Jager- und Hubertussteig noch durch einen richtig wilden Waldtrail der eigentlich mehr Trittspur als Pfad ist zu einer richtig coolen Runde ausbauen. Auch wenn die ganze Geschichte nicht die hügeligste ist, geht’s doch leicht wellig und immer mit Action voran denn der Trail sorgt dank glitschiger Wurzeln für jede Menge Hindernisse.

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Runde durchs Bonholz und Erlauholz

Posted in # Wellenland [Laufen] by Daniel Kopp on 22. November 2014

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Runde durchs Bonholz und Erlauholz Tja, leider kam ich während der Vormittagsrunde noch nicht in den Genuss von Sonnenschein und so zeigte sich alles eher farblos und trist. Kein Wunder, jetzt gehts auf den Dezember zu und da verabschiedet sich das Laub nach und nach. Da ich muskulär gerade etwas aus dem Gleichgewicht geraten bin, machte sich auch das ein oder andere Zwicken im Knie, Schienbein oder dem Lendenwirbelbereich bemerkbar. Es mag an den geringeren Temperaturen liegen oder der Tatsache das man im Dunkeln unter der Woche irgendwie einen anderen Stil läuft, aber das trifft mich um diese Jahreszeit eigentlich fast jedes Jahr.

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Berglauf Pürschling

Posted in # Bergland [Laufen] by Daniel Kopp on 21. November 2014

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Berglauf Pürschling Bilderstrecke

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Runde um den Meringer Hartwald

Posted in # Wellenland [Laufen] by Daniel Kopp on 20. November 2014

Runde um den Meringer Hartwald Die Fotoausbeute wird nun zunehmend geringer, finden die Einheiten unter der Woche inzwischen ausschließlich in Dunkelheit statt. Mystisch fühlen sich diese Läufe an, wenn man mutterseelenallein durch den Wald und über die Flure streift und wenig bis gar nichts hört außer die eigenen Schritte, deren Takt die Einfachheit dieses Sports passend wiedergibt.  Man verliert sich in der Masse der Dunkelheit, dem drückenden Schwarz das alles schluckt, eine Landschaft die unwirklich fast unmerklich an einem vorbeizieht. Nur die dunkel vor dem Horizont sich abbildenden und Baumwipfel in ihrem Wechselspiel und der unter mir ziehende Untergrund, mal ansteigend, mal abfallend, lassen den Eindruck der Fortbewegung zu. Das Wesentliche reduziert sich auf den Lichtkegel der Stirnlampe, der den Weg vor meinem Füßen einem Scanner gleich detektiert oder sich in der Weite der Flure oder dem Gehölz des Waldes verliert. Einem Dampfross gleich stoße ich die Ausatemluft qualmend in die feuchte Nacht. Immer wieder leuchtende Augenpaare im düsteren Wald. Rehe verharren im Unterholz. Zu den schönsten Begegnungen zählen für mich aber jene mit den majestätischen Eulen. Meist hört man sie nur rufen, manchmal -mit viel Glück – verirrt sich eine in den Lichtstrahl der Lampe. Erst neulich durfte ich eine Schleiereule aus nächster Nähe in einem abgeernteten Maisfeld beobachten. Wie sie auf erstaunliche geringe Distanz zu mir immer wieder von Stock zu Stock flog. Die Nacht nimmt das Licht und gibt doch soviel zurück.