koppdaniel.wordpress.com

Singletrailklassiker im Naturpark Augsburg: Jägersteig & Hubertussteig

Posted in Mountainbike by Daniel Kopp on 1. Januar 2010

MTBiketour um Welden und Zusmarshausen (Naturpark Augburg Westliche Wälder) Jäger- und Hubertussteig zählen zu den landschaftlich schönsten und längsten zusammenhängenden Singletrails in den Westlichen Wäldern. Die alten Jagd-Pirschwege folgen den typischen Hangkanten der Hügelformationen und sind stellenweise fast “ausgesetzt”, zumindest für Naturparkverhältnisse. Zugegeben – eigentlich dürfen Mountainbiker die Steige gar nicht befahren, denn sie sind offiziell nur für den Wanderverkehr freigegeben.Eine Menge Reifenspuren lassen den Schluss zu, daß ich nicht der einzige böse Junge sein dürfte.  Na ja, es ist kein Geheimis das diese Steige auch bei Mountainbikern ein beliebtes Revier sind. Rockt man nicht wie Rambo an den Wanderern vorbei bleiben diese zumeist freundlich.

Klar muss mich auch immer wieder ne schlaue Nase auf das Verbot hinweisen, doch ich bin hier ja das erste mal unterwegs und weiß von nichts. ;-)

Anschließend weitete ich meine Tour in die Gegend um Zusmarshausen aus, eine richtig lange Nummer sollte es auch nicht werden,  2,5 Stunden war ich unterwegs. Denn so wie ich mich in meine Achillessehnenproblematik reingesteigert hatte war natürlich eine Stresserkältung nicht weit.

About these ads

14 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Giegi said, on 1. Januar 2010 at 16:15

    Hey, da geht es ja gesundheitlich schon aufwärts :-)
    Das war ja eine klasse Runde da bei Zus… naja, und mit den Verboten – da gewöhnt man sich doch dran, oder? Hier in Ösi sind fast alles Waldwege verboten, manchmal sind halt die Jäger oder Besitzer stressig, aber meist geht alles gut.

    Zu “meinen” Bergen hab ich dir in meinem Blog geschrieben – ich lasse es dir aber sicherheitslhalber nochmal hier ;-):

    “Das ist der Blick von meinem Wohnhügel nach Salzburg und auf den Gaisberg, Untersberg, Loferer Steinberge (das einzige, was derzeit etwas Schnee hat), die Reiteralpe, das Müllner Hörndl (der Mohrenkopfberg davor ) und ins „Flachland“ Richtung Freilassing. Und stimmt schon – es ist wirklich toll hier und sowohl die Läufe als auch die MTB-Ausfahrten haben nochmal dazugewonnen Trotzdem mag ich die westlichen Wälder einfach auch…”

    Und wie Recht ich hatte mit dem letzten Satz :-)

    Ich wünsche dir gute Rest-Besserung und KEINE Erkältung!!!!

    Giegi

    • Daniel Kopp said, on 1. Januar 2010 at 16:26

      Die Erkältung hab ich seit gerade hinter mir. Irgendwie kommt ja immer alles auf einmal. ist wie mit Rechnungen am Jahresende.

      Die Sehnen sind schon besser, aber noch nicht fit. Kürzere flache Läufe gehen wieder schmerzfrei. mal sehen ob das wieder ganz verschwindet.

      Grüße + Danke
      Daniel

  2. matbs said, on 1. Januar 2010 at 17:58

    Hrmrmrmrmmmhhh…

    Soll ich?
    Oder lieber nicht…?

    Ach komm, was soll´s, raus damit:

    Oh mann, wie ich dieses verdammte Bikergesocks hasse, wenn´s mir auf steilen viel zu engen Wegen rücksichtslos entgegengebrettert kommt!! Grrr!

    Ist wirklich nicht persönlich gemeint, Daniel, aber nach vielen Jahren des Gerade-noch-Hastig-in-die-Brennesseln-am-Wegrand-Ausweichens, Beinahe-den-Hund-Überfahren-Kriegens, Über-irgendwelche-illegalen-selbstgebastelten-Rämpchen-am-Steilhang-Stolperns und Von-Arroganten-sAnnenbebrillten-MTB-Flachwichsern-vom-30-cm-breiten-Fernwanderweg-in-die-Bergflanken-gescheucht-Werdens ist meine Toleranz für Radfahrer auf den ganz schmalen Wegen arg ramponiert.

    Schließlich gibt´s meistens Gründe dafür, dass manche Wege eigentlich nur für Fußgänger ausgelegt sind – und wer diese Gründe ignoriert, nur weil´s vielleicht einen Extra-“Kick” verspricht, der nimmt zumindest mal billigend in Kauf, dass diejenigen, für die der Weg eigentlich gedacht ist, wenigstens belästigt und vielleicht sogar aktiv gefährdet werden (wie gesagt: Ich hatte schon einige brenzlige Situationen mit vollkomen rücksichtsfreien Downhill-Bikern).
    Das find´ ich dann immer so ein bisschen… unhöflich.

    Andererseits gehe ich natürlich davon aus, dass du natürlich höchstens im (schnelleren) Schritttempo geradelt bist und bei jedem Passanten, der dir begegnet ist, brav abgestiegen bist und den Weg freigemacht hast, damit der vorbei kann.
    Was dann natürlich wieder halbwegs ok ist, vor allem wenn man keine arrogante Sonnenbrille aufhat und auch noch nett grüsst… ;) :D

    Frohes Neues, und weiterhin gute Besserung, auf dass du die schmalen Waldpfädchen bald wieder so erlaufen kannst, wie sich´s gehört: Auf zwei Beinen… ;)

    • Daniel Kopp said, on 1. Januar 2010 at 18:13

      Das ist auch mein Eindruck. Mountainbiker sind arrogantes Gesocks. Da hast Du vollkommen Recht. Grüßen fast nie zurück, Bedanken sich nie wenn man zur Seite springt und halten sich für überhaupt für die Megas. Ich fahre Mountainbike und mag viele Mountainbiker nicht, ich gehe Laufen – mag aber auch viele Läufer nicht. Da darfst Du nicht nur schwarzweiß-malen.

      Auf dem Bike versuche immer sehr freundlich zu sein, bremse fast auf Stillstand ab und bedanke mich wenn man ein Stück zur Seite geht. OK, zugegeben, absteigen tu ich nicht immer.

      Andereseits wo sollen sie auch hin, die Biker, bei den feinen Singletrailperlen kann man es ihnen kaum verübeln das sie diese unter die Räder nehmen. Ich bin ja zu 95% auf forstwegen zu gange, das downhill-brettern liegt mir nicht, hab ich auch das falsche bike zu.

      der zweibeiner-biker-konflikt wird ewig schwelen :-)
      aber glaub mir, ich will nix anderes als da wieder laufen zu gehen :-(

      lg
      daniel

    • bbbaschtl said, on 2. Januar 2010 at 23:25

      @matbs Warum diese verbale Agressivität? Wer Rücksicht von anderen erwartet und gleichzeitig mit vulgären Kraftausdrücken um sich wirft, ist unglaubwürdig.
      Sind Fußgänger die besseren Menschen? Ich bin schon Spaziergängern begegnet, die zu dritt nebeneinander laufen und einen zum Anhalten zwingen, weil sie nicht bereit sind, ein Drittel des Wegs, auf dem ihrer Meinung nach Radfahrer nichts verloren haben, freizumachen. Oder Hundehaltern, die ihren Vierbeiner unangeleint laufen lassen, obwohl er ihren Kommandos nicht gehorcht.
      Wenn ich an Engstellen auf Fußgänger treffe, bremse ich auf Schrittempo ab und bedanke mich, wenn ich vorbei gelassen werde. Wenn nicht bleibe ich hat stehen. Was solls, das Leben macht mehr Spass, wenn man locker und tolerant bleibt und sich keine Feindbilder aufbaut. :-)

      • Daniel Kopp said, on 3. Januar 2010 at 09:22

        der meint das nicht ganz ernst, der rüde gehört bei uns beiden ein bisschen dazu :-)
        ein funken wahrheit ist aber bestimmt dran.

        ich bewege mich ein bisschen zwischen den lagern. daher auch mein eindruck das es in beiden lagern immer wieder ausweicher gibt die uns verruf bringen. allerdings scheint mir der größte teil der biker absolut vernünftig zu sein. auf trails gewähre ich ihnen immer vorrang, da sie technisch höher gefordert sind, schlechter ausweichen und bremsen können. da reiß ich mir keinen zacken aus der krone.

        das mit den dreiherreihen kenne ich übrigens auch. oder eine gruppe wanderer auf einem – ich betone für biker nicht gesperrten trail – die dich bemerken aber nicht die geringste anstalt machen einen vorbeizulassen.

  3. matbs said, on 1. Januar 2010 at 20:51

    Stimmt, Läufer sind oftmals auch voll das Pack, da ist man zuweilen wirklich froh, wenn man nicht allzuviele von denen zu sehen kriegt.
    Liegt wohl letzlich nicht ursächlich an der gewählten Sportart sondern einfach am insgesamt hohen Deppenanteil.
    Da hat der schielige olle Sartre schon recht gehabt: L’enfer, c’est les autres! :D

    Oh, und das mit dem Absteigen war jetzt nicht ganz so ernst gemeint.
    Aber andererseits – schaden könnt´s sicher nix… ;)

    Und das mit dem Laufen wird schon wieder.

  4. Christian said, on 2. Januar 2010 at 06:58

    Daniel, so ein wenig kann ich mich Matthias seinen Worten anschliessen. Hatte leider auch schon oft etwas unschöne Erlebnisse mit MTBlern. Musste mir schon oft Sprüche anhören wie: ich hätte Dich fast umgefahren! Meist auf Wegen, die nicht fürs Radfahren gemacht waren.
    Aber auch ich kenne die andere Seite. In den 90ern war es noch etwas einfacher, allerdings waren da auch noch nicht so viele MTBs unterwegs und die, die verbotenerweise auf Singletrails in den Bergen unterwegs waren, haben ihr Sportgerät beherrscht. Ich selbst musste in Ö sogar Mal 500 Schilling Strafe bezahlen, wegen Benutzung von Säumerpfaden ;-)

    Ich wünsch Dir baldige Gesundheit für die A.-Sehne und hoffentlich wieder viele schöne Bergläufe

    Salut

    • Daniel Kopp said, on 2. Januar 2010 at 11:21

      Danke :-)
      Die Hauptursache ist sicherlich, wie Du auch schon anmerkst, die gestiegene Zahl der Sportler. Heute ist Mountainbiken aboluter Breitsnesport, acuh auf fahrtechnisch hohem Niveau.
      Leider ist die überwiegende Anzahl unserer Mitmenschen mit einem Übermaß Egoismus gesegnet, man braucht nur mal auf die Autobahn zu fahren, dann weiß man gleich was gemeint ist.

      In den Bergen ist die Problematik noch verschärfter da das Gelände anspruchsvoller, gefährlicher und stärker frequentiert ist.

      Grüße
      Daniel

  5. ultraistgut said, on 2. Januar 2010 at 12:06

    Man könnte meinen, eine Achillesverletzung alleine genüge dem Daniel nicht, nein, er setzt noch einen drauf, fährt verbotene Wege und holt sich den Rest.

    Ob das eine Bestrafung von oben war ?

    Sieht absolut toll aus, dort, wo du die Gegend unsicher machst, mit dem Fahrrad über Stock und Stein, bergauf, bergab, das bringt voll die Muckies.

    Und dann musstest du Silvester brav auf der Couch verbringen, wer weiß,wozu es gut war, zumal du draußen nix verpasst hast.

    Gute Besserung auf der ganzen Linie wünscht die die total verschneite Ostsee ! Yipiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii ! 8)

  6. […] Viele Worte über diese schönen Singletrails brauche ich nicht zu verlieren. Bereits meine neuliche Biketour in diesem Gebiet dürfte verdeutlicht haben, daß es sich bei diesen Pfaden um echte Perlern im […]

  7. Ela said, on 1. Dezember 2011 at 06:34

    Hey Daniel,

    Wo finde ich den diesen Trail genau?
    In der Nähe von Zusmarshausen ist etwas vage… ;)

    Grüße
    Ela


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: