Hügel-Longjog im Naturpark Augsburg
Hügel-Longjog im Naturpark Augsburg Leicht bwölkt und um 20°C gab sich das Wetter ideal für ein entspanntes Läufchen durch die Westlichen Wälder. Ich wollte mal wieder einem meiner Hügelkombinationen ablaufen, eine, die in diesem Fall auf knapp 30km etwa 900 Höhenmeter aufsummiert. Alles Forstwege im tiefen Wald, aber kein Stück langweilig, da diese zerfruchte Landschaft selbst ohne Aussicht relativ viel Abwechslung bietet. Obendrein verläuft die Strecke ziemlich abgeschieden, so dass kaum mit Wanderern oder Spaziergängern zu rechnen ist. Man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen, die Gegend und Luft genießen und einfach so dahinlaufen.
Zu Beginn dachte ich mir noch, Teufel was wird das heute wieder für ne Nummer. Das Frühstück lag noch schwer im Magen, die Nacht war unruhig, die Beine hölzern. Nach einigen Anstiegen fand ich dann glücklicherweise doch noch einen guten Rythmus und auch der Puls und Atmung spielten mit. Der Knoten war geplatzt. Die Strecke schlängelt sich einem Hügelzüg entlang und geht im Zickzackkurs ständig rauf und runter. Dabei werden jedesmal etwa 50-70 Höhenmeter überwunden, bei 10-20% Steigung, manchmal auch ein bisschen mehr. Ganz erklären kann ichs mir nicht, aber die Strecke empfinde ich immer relativ anstrengend, obwohl die nackten Zahlen eigentlich noch ok wären. Naja, wie auch immer. Trainiert ist trainiert.
























Sag ich doch: Trainiert ist trainiert
Ich bin wieder in heimatlichen Gefilden und widme mich statt “Bergen” wieder die Wind. Trainiert ist schließlich trainiert
Wind kann recht zermürbdend sein, aber ist eben auch so ne Trainingsbedingung die man hinnehmen sollte. Aufm Bike treibt mich Gegenwind schon mal zur Weissglut, vor allem dieses Rauschen in den Ohren, ich hasse es
Deswegen wird Biken auch nie mein Sport, das macht einem hier im Norden fertig. Komm mal an die Hunte, da rauscht der Wind schon beim Laufen in den Ohren