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Die reinste Zier…

Posted in Ausrüstung, Rennrad by koppdaniel on 22. Oktober 2011

Neues Terrain – Start in die Rennradwelt Schuld sind die oberitalienischen Seen samt ihrer voralpinen Bergwelt. Hier winden sich in nicht enden wollenden Zickzackmustern unzählige Passträßchen steile Berghänge empor. Das für sich ist schon schön, noch schöner aber noch ist, dass diese – zumindest für italienische Verhältnisse – relativ verkehrsarmen Straßen meist kaum breiter als ein Auto sind. Ideales Bikerevier. Expliziter: ideales Rennradrevier. Dort macht das Pedalieren Spaß, wird mit zahlreichen Höhenmetern und Ausblicken belohnt. Ich war angefixt. Meine Lust war geweckt. Eines war klar: Ein Renner muss unter meinen Hintern!

Nur auf die Urlaubstage soll sich das Rennradfahren natürlich nicht beschränken. Auch die gewellten und hügeligen Landschaften um das Wittelsbacher Land, zwischen Ammersee und Lech sowie die Westlichen Wälder sind prädestiniert für ausgedehnte Touren. Von diesem sportlichen Vorstoß verspreche ich mir vor allem im Sommer eine noch effizientere Nutzung der direkten heimatlichen Umgebung und mehr sportliche Abwechslung. Unter Umständen fällt dann auch mal die ein oder andere Laufeinheit dem Rennrad zum Opfer.

Der Markt bietet eine nicht zu überblickende Auswahl an Rennrädern aller Klassen. Für mich ist schon aufgrund der Tatsache das Radsport eher eine hinter dem Laufsport angestellte Aktivität sein wird und damit zwangsläufig auch die Jahresumfänge nicht extrem hoch liegen werden klar, dass ich meine Kaufabsichten auf die ambitionierte Einstiegsklasse beschränken werde. Was in etwa mit der Preisklasse bis 2500€ gleichzusetzten wäre, doch so hoch soll die Investition eigentlich nicht ausfallen, über 2000€ sind mir schon etwas zu „ambitioniert“.  Denn schließlich – und das sollte man mit einkalkulieren-  fallen weitere Kosten für Zubehör und Ausrüstung an.

Zunächst stellt sich erstmal die Frage wo kaufen? Beim Händler vor Ort oder beim Versender? Beide Optionen bergen  Vor- und Nachteile. Ein  Bike vom Fachhändler um die Ecke  liegt preislich über einem Versenderbike. Dafür kann man  Beratungsgespäche, Fachwissen und die Möglichkeit nutzen unterschiedliche Modelle Probe zu fahren. In aller Regel wird dies zu individuell passenden Fahrrad führen. Ein weiterer positiver Aspekt ist, seinen Ansprech- und Servicepartner in der Nähe zu haben. Kleinere Probleme und Einstellungen werden meist unkonventionell und schnell gelöst. Trotzdem sind nicht alle Fachhändler gut so dass man sich nach positiven Empfehlungen richten sollte.

Versenderbikes zeichnen sich im Regelfall durch eine bessere Ausstattung bei gleichzeitig günstigeren Preisen aus. Nachteilig ist, dass keine Möglichkeit besteht Probefahrten durchführen zu können und sich die Beratung auf Telefongespräche und Emailverkehr beschränkt. Einige Hersteller bieten inzwischen gute Tools zur Ermittlung der passenden Rahmengröße. Persönliche Vorlieben und Körperhaltung bleiben bei Internetkäufen allerdings immer unkalkulierbare Größen. Im Zweifelsfall geht der Einkauf eben Retoure. Servicearbeiten an Versenderrädern werden durch die meisten Zweiradfachwerkstätten ausgeführt, meist wird aber ein gewisser Obolus für markenfremde oder nicht im Ladengeschäft erworbende Produkte erhoben. Unter Umständen hat der entsprechende Versender aber ein Partnernetzwerk aufgebaut, dass für Probefahrten und Reparaturen genutzt werden kann.

Bei mir fiel die Entscheidung wieder auf ein Versenderbike. Schon der Kauf meines Mountainbikes zog keine negativen Erfahrungen mit sich, so dass ich keine Experimente mit anderen Herstellern eingehen wollte. Zudem entsprach vor allem das Rahmendesign sowie die üppige Ausstattung meinem Geschmack. Letztlich gab die Preissenkung der 2011er Modelle Anlass zuzuschlagen. Reduziert auf rund  1450€ gibt’s 7,6kg Rennrad. Ein  schicker Karbonrahmen schwarz-glänzend/schwarz-matt ausgestattet mit der kompletten Shimano Ultegra-Gruppe. Das Teil ist mit den weißen Applikationen ein echter Augenschmaus. Könnte man als Kunstwerk auch an die Wand nageln.

Ich denke mehr braucht’s für den Anfang nicht und ich bin soweit Realist, dass Familie, Laufsport , Mountainbiking und Bergsport nicht zu astronomisch hohen Rennradumfängen führen werden, was eine größere Investition sinnlos machen würde.

Demnächst mehr zur Auswahl von Technik, Ergonomie, Ausstattung, Zubehör, Kleidung und Touren….

.
RAHMEN
GABEL
STEUERSATZ
VORBAU
LENKER
SATTELSTÜTZE
SATTEL
BREMSEN
SCHALTHEBEL
SCHALTWERK
UMWERFER
KURBEL
INNENLAGER
KASSETTE
KETTE
LAUFRÄDER
REIFEN
PEDALE
GEWICHT
FARBE
GROESSE
.
Radon Carbon Tube-to-Tube
Easton EC 90
Radon attached
Syntace F149
Syntace Racelite 2014 31,8 mm
RFR light
Radon Race
Shimano Ultegra BR6700
Shimano Ultegra ST6700
Shimano Ultegra RD6700SS
Shimano Ultegra FD6700BL
Shimano Ultegra FC6750 Compact 50-34
attached
Shimano Ultegra CS6700
Shimano Ultegra CN6701
Mavic AKSIUM
Schwalbe Ultremo ZX
ab 7,6 kg
schwarz
58cm

….

Spire Carbon 6.0 „sehr gut“ in „RoadBike“ 06/2011

„FAZIT: Der leichteste Rahmen im Test gefällt sportlichen Tourern durch sein direktes, zuverlässiges Handling.
Die Laufräder bremsen etwas den Vortrieb.“

23 Antworten

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  1. Steve said, on 22. Oktober 2011 at 15:54

    Das sieht ja heiß aus…aber ich bleibe dann doch lieber bei meinen Salomon XT Wings 2. Die sind leichter und kosten nicht ganz so viel 🙂
    Viel Spaß beim Radeln. Freue mich schon auf Berichte und Bilder.

    • Daniel Kopp said, on 22. Oktober 2011 at 15:57

      danke. der speedcross 3 ist übrigens eine echte Offenbarung! ein super teil.

      • Steve said, on 22. Oktober 2011 at 17:01

        Da bin ich bislang immer noch etwas skeptisch, da ich auch oft längere Asphalt-Passagen (1-2km) beim Laufen habe und Angst habe, dass mir die Sohle zu schnell flöten geht.
        Wie sind da deine Erfahrungen?

        • Daniel said, on 22. Oktober 2011 at 17:58

          Auf nassem Aspahlt war der alte schlecht. Ich laufe aber eigentlich eh nie auf Teer deswegen kann ich bezgl. Abnutzung nichts beitragen. Für Feldwege und Forststraßen eignet er sich aber gut. Den Wings bin ich früher viel gelaufen.

  2. Gerd said, on 22. Oktober 2011 at 18:16

    Schick!!!
    Das mit dem „an die Wand nageln“ würde ich mir bei dem schönen Teil echt überlegen. 😉
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall ne Menge Spaß damit.
    mach es nicht so dreckig! 😉

    • Daniel Kopp said, on 22. Oktober 2011 at 18:22

      Is schon ein feines Stück. Leider kann ich noch nicht loslegen,.. Die Klicker fehlen noch.

  3. ultraistgut said, on 22. Oktober 2011 at 18:53

    Heißer Ofen, dazu noch der passende Sportler, der du zweifelsohne bist, ja, das gefällt mir – allzeit gute Fahrt, es gibt so viele schöne Teile für den Sport – zum Glück ! 8)

    • Daniel Kopp said, on 22. Oktober 2011 at 19:17

      Genau das ist es: Es gibt schöne Teile zum sporteln. Leider geht mangels Freizeit nicht alles auf einmal. Aber in den Urlaubswochen können wir uns unter Umständen auch mal die volle Dröhnung geben 🙂

  4. bbbaschtl said, on 22. Oktober 2011 at 21:28

    Schönes Rad. Das wird Deine Laufschuhe früher oder später von Platz 1 verdrängen… 😉

  5. Deichlaeufer said, on 22. Oktober 2011 at 23:31

    Ah, ein wirkliches schickes, edeles Ross, da könnte man glatt auf den Geschmack kommen. Wenn da nicht die norddeutschen unendlich langen Geraden mit garantierten Gegenwind wären. Die schrecken mich immer noch ab vom Radsport. Und Itallien ist von hier eine halbe Weltreise.

    Allzeit gute Fahrt mit dem Teil!

    • Daniel Kopp said, on 23. Oktober 2011 at 08:25

      Wobei das flache Land bei euch durchaus geeignet ist. Den Wind muss man als Trainingsbedingung sehen,statt der Hügel und Berge.

      LG
      Daniel

      • Deichlaeufer said, on 23. Oktober 2011 at 12:15

        Ja, aber es gibt einen Unterschied: Hügel und Berge gehen auch mal wieder bergab, Der Wind bleibt solange man nicht die Fahrtrichtung ändert 😉

        • Daniel Kopp said, on 23. Oktober 2011 at 12:36

          Ja, aber Wind haben wir auch hier 😛
          Ist halt psychologisch ätzdend, dieses ewige Gerausche in den Ohren.

  6. Giegi said, on 23. Oktober 2011 at 09:05

    Ein wunderschönes Teil! Glückwunsch und viel Spaß damit (aber den wirst du haben, da bin ich sicher)! Das gute Stück sieht wirklich sehr ästhetisch aus – besonders gut gefällt mir der Bogen vorne am Rahmen. Ich bin gespannt, was du damit alles anstellst 😉

    • Daniel Kopp said, on 23. Oktober 2011 at 09:52

      Genau so sehe ich es auch, der Bogen gefällt mir ebenfalls am besten 🙂 Und die schwarz-matt / schwarz-glänzende Rahmenfärbung

      • Giegi said, on 23. Oktober 2011 at 20:55

        Die konnte man gar nicht so gut erkennen auf den Fotos – aber jetzt, wo ich genauer hinschau: Genial! 🙂

  7. Kerstin said, on 23. Oktober 2011 at 15:23

    Sind wirklich super aus! Und ein genialer Preis!

    • Daniel Kopp said, on 23. Oktober 2011 at 17:46

      Jo, dass war ein faires Angebot. Jetzt kommt halt erstmal der Winter, aber da musste ich zuschlagen 🙂

  8. Uli said, on 21. November 2011 at 20:38

    Hey,

    tolles Rad! Sobald mein Piriformis wieder gesund ist, will ich mir auch was neues kaufen. Aber dein Spire scheint es leider gar nicht mehr im Handel zu geben. Wo hast du bestellt?

    • Daniel Kopp said, on 22. November 2011 at 12:13

      Servus Uli,

      bei dem Rad musst Du auf das 2012er-Modfell warten, die 2011er wwaren nach Preisreduzierung gleich vergriffen. Ich kann den Renner aber nur empfehlen!
      Was den Piriformis betrifft hat mir Radfahren immer gut getan solange es nicht zu viel und nicht in der Akutphase war.

      Grüße
      Daniel

  9. Antony said, on 26. November 2011 at 15:36

    very nice bike, i’m thinking of buying that bike too
    I still have doubts about the framesize, my height is 1m89 and inseam leg length is 88.5 cm.
    They recomended me a framesize of 60 wich translates in a seat tube length of 58 cm.
    What is your framesize and how would you compare it to my size?

    Thanks in advance
    Antony

  10. […] anhand der Ergebnisse ermittelt. Im Endergebnis ist das neue Rennrad eine Nummer kleiner als mein Vorgängerbike. Ich erhoffe mir dadurch eine weniger gestreckte Körperhaltung um lange Strecken komfortabler […]


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