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Nirgendwo im Dreiburgenland

Posted in # Hügelland [Laufen] by koppdaniel on 7. Januar 2012

Nirgendwo im Dreiburgenland  Eine Woche auf Dienstreise im hügeligen Vorland des Bayerischen Waldes. Große Namen wie Arber, Dreisessel, Schwarzeck, Enzian, Hochstein oder Falkenstein sind nicht weit entfernt, dass Dreiburgenland für sich  ist eine eher noch lieblich anmutende Landschaft, mit zahlreichen relativ solitär stehenden etwa 150-200m hohen Bergen bzw. Hügeln. Leider war es vor allem aufgrund der mangelnden Ortskenntnis wegen, sowie der Tatsache, dass es zwar jede Menge Waldberge gibt, diese aber nicht gerade üppig mit Wegen versorgt sind, ziemlich schwer wirklich gute Laufrouten zu finden. Letztlich ergab ich mich dem nächtlichen Schicksal ausgeschilderten Wanderrouten zu folgen und mittels einiger Variationen zusätzliche Höhenmeter in meine Runden zu packen, was mich immer wieder auf den ein oder anderen Holzweg führte, insgesamt aber die notwendige sportliche Befriedigung brachte.

Trotzdem bin ich der Meinung das diese schöne Landschaft noch mehr zu bieten hat. Und da ich hier, sowie es aussieht, noch öfter anwesend sein werde, kann ich mit dem Tageslicht der länger werdenden Tage meine geistige Landkarte füllen. Außerdem bin mir sicher, da wird dann wohl auch mal das Rennrad mit auf Dienstreise gehen…

4 Antworten

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  1. Fred Schmitz said, on 28. Januar 2012 at 15:26

    Hi Daniel, obwohl ich eigentlich nur („schneller“) Bergsteiger und Klettersteiggeher bin und wirklich nur für den Hausgebrauch laufe, verfolge ich Deine Beiträge mit den vielen schönen Fotos schon eine Weile. Respekt! Nachdem Du nun auch das Dreiburgenland als Playground entdeckt hast, möchte ich doch mal ein Lebenszeichen geben. Zwar lebe ich im Lkrs. FFB, bin aber recht gerne und immer wieder mal in Fürstenstein oder Tittling und Umgebung. Vorzugsweise um Ostern herum, wenn ein örtlicher Verein jeweils am Ostermontag in der landschaftlich ja in der Tat schönen Gegend Strecken zwischen 5 und 32 km Länge organisiert, die man natürlich auch laufen kann. 2011 bin ich die lange Strecke, die alle 3 Burgen ansteuerte, „im Intervall“ gelaufen. Da kamen dann schon Freude auf und 1.000 Höhenmeter zusammen. Mit einer guten Karte habe ich auch sonst jede Menge spannender Strecken in den „Waldbergen“ des Bayerwald-Vorlandes entdeckt. Auch steile Passagen sind immer wieder geboten. Mit der Ausschilderung ist es aber so eine Sache, wie Du bemerkt haben wirst: entweder ist sie sehr üppig oder fehlt gleich ganz. – Jedenfalls wünsche ich Dir für 2012 Gesundheit und eine gute Sportsaison.

    • Daniel Kopp said, on 28. Januar 2012 at 15:33

      Hi Fred, danke für Deine Worte. Werde jetzt meist so 1x die Woche in Tittling vor Ort sein. Imm Sommer wirds bei Helligkeit ein bisschen einfacher schöne Routen zu finden. Nachts im Nebel ist das ein bisschen schwierig. Das ein oder andere mal werde ich dann auch das Rennrad in den Kofferraum schmeißen. Vllt gehts auch mal rein Richtung Arbergebiet, da hats schöne Berge.

      Viele Grüße
      Daniel

  2. Fred Schmitz said, on 28. Januar 2012 at 15:58

    Beruflich ins Dreiburgenland entsandt zu werden, darum beneide ich Dich beinahe. Der Bayerische Wald ist ja insgesamt ein Eldorado fürs Laufen, Rennrad oder Montainbike. Die Distanzen von A nach B sollte man aber nicht unterschätzen. – Im Arbergebiet war ich leider seit den späten 80er Jahren nicht mehr, wohl aber im Bereich Dreisessel – Plöckenstein. Da habe ich ein paar Mal an einer 30 km-Veranstaltung (mit 1.000 Höhenmetern) teilgenommen, bei der die Route über die beiden Gipfel, aber dann auch steil hinunter zum Plöckenstein-See (Tschechien) und schließlich durch einen österreichischen Zipfel zurück nach Altreichenau führte. Eine tolle Gegend. Wie auch immer, ab Frühjahr wirst Du im Bayerwald und seinem Vorland mehr Spaß haben. Leider liegt in manchen Jahren der Schnee sehr lange, und davon soll ja jüngst in den höheren Lagen gigantisch viel gefallen sein. Grüße und So long, Fred

    • Daniel Kopp said, on 29. Januar 2012 at 19:11

      Jo, das habe ich schon bemerkt. Mal eben von einem markanten Berg auf den anderen ist nicht ganz einfach, da weit auseinanderliegend. Ich bin ja eher das sturheil rauflaufen aus den Alpen und die Dauerhügelründen bei Augsburg gewöhnt 🙂


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