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OUT OF BOX: Haglöfs Gram Comp Trail Running Shoes

Posted in Ausrüstung by koppdaniel on 9. März 2013

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Haglöfs Gram Comp Trail Running Shoes Nach dem Haglöfs Gram AM GT ein weiteres new Arrival. Der Gram Comp. Sieht aus wie der AM GT, ist aber ganz anders. Viel leichter, bissige und aggressivere Sohle, minimalistischer. Schaut vielversprechend aus und fühlt sich leicht an. Ein erster Kurz-Vergleich zum Gram AM GT…

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Haglöfs offeriert den GRAM COMP (unten) als leichtes Performance- und Wettkampfmodell. Seine Gestaltungsweise ist minimalistischer als die des GRAM AM GT, was vor allem im direkten Vergleich zum Ausdruck kommt. Der rund 100g leichtere GRAM COMP besitzt eine sparsamere Schnürung ohne Verstautasche auf der Schuhzunge. Sein Chassis bietet weniger Protektion, die Außensohle dagegen ist aggressiver und deutlicher auf Offroadrunning ausgelegt.

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Beim Blick auf die Außensohle werden die Unterschiede am auffälligsten. Das Profil des GRAM AM GT (oben) fällt neutraler aus als die mit groben Stollen besetzte Sohle des GRAM COMP. Beide Sohlen stammen aus dem Regal der Konzernmutter Asics, während beim GRAM AM GT die Sohle des Gel Fujielite zum Einsatz kommt und sich neben Trails auch bestens für moderatere Feld, Wald, und Gebirgsfahrwege eignet, baut der GRAM COMP zwar ebenfalls auf dem Asics Solyte-Fundament auf, zeigt aber ein deutlich agressiveres Stollenbild, dass sein Verbreitungsgebiet abseits befestigter Wege anzeigt. Loses Erdmaterial, lockerkiesige Schotterwege, Wurzeltrails, … – kein Problem.

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Zunge und Schnürung im Detail. Linksseitig der GRAM COMP, rechts GRAM AM GT.  Die Schnürung setzt beim GRAM COMP durchgehend weiter außen an. Die Zunge ist aus einem dünnwandigen Verbundstoff gestanzt und wird nach außen zur Schnürung durch eine überlagernde Mesh-Schicht geschützt. Im Freiraum dazwischen können noch die Schnürsenkel verstaut werden, denn der GRAM COMP bietet aufgrund Gewichtseinsparung im Gegensatz zum GRAM AM GT leider keine praktische Schleifentasche auf der Schuhzunge. Im Falle des GRAM AM GT hat Haglöfs einen Sprung bei der Verteilung der Verzurrösen eingearbeitet. Das bietet den Vorteil das sich der Vorderfußbereich bis zum Knickbereich zum Mittelfuß gut fixieren lässt, zum Mittelfuß lässt sich die Fixierung  dann etwas moderater dosieren, da die Schnürung entsprechend weiter außen ansetzt. Diese Verteilung ist gut gelungen und schnürt den Bereich um die Fussfesseln nicht unangenehm ein.

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Und jetzt noch die Protektion. Haglöfs verarbeitet beim GRAM AM GT Veloursleder- und Kunsstoffaplikationen die durchstechendes Material abhalten und dadurch ein gewisses Maß an Schutz bieten sollen. Trailschuhe von Salomon z.B. kommen stabiler daher daher, deren seitliche Applikationen sind dickwandiger ausgeführt, was allerdings zulasten des Gesamtgewichts geht. Beide Schuhe sind mit einer stabilen Fersen- und Zehenkappe ausgestattet, die Unterschiede spielen sich im Vorderschuh- und seitlichen Bereich ab. So verzichtet Haglöfs zur Gewichtsersparnis beim GRAM COMP auf  die Velourslederbesätze und führt die Kunststoffaplikationen sparsamer aus. Das macht den Schuh leichter und flexibler, grenzt sein Einsatzgebiet im alpinen Bereich allerdings ein.

Eine Antwort

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  1. Jan said, on 2. Juli 2013 at 16:11

    Hallo, hast du Probleme beim Gram Comp mit der Schuhzunge? Bei mir verrutscht die massiv. Am Schnürsystem kann man die ja nicht befestigen und vernäht ist sie auch nicht. Haglöfs kennt das Problem angeblich nicht. Ich kenne das auch von keinem anderen Schuh. Gruß Jan


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