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Berglauf aufs Hörnle

Posted in # Bergland [Laufen] by koppdaniel on 15. März 2014

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Berglauf aufs Hörnle Am Freitag hab ich die Pixel früher in den Feierabend geschickt und bin nach Kohlgrub gefahren um mal wieder aufs Hörnle zu rennen. Obwohl das sonnige Wetter eigentlich gute Bedingungen versprach wurde weiter oben klar, dass mit der Fernsicht würde heute in die Hose gehen. Zu viel Feuchtigkeit in der Luft, alles dießig. Im unteren Teil des steilen Sommerweganstiegs war dafür bis auf ein paar fies vereiste Stellen alles schneefrei. Weiter oben, nach der Seilbahnschneise gerät man auf den rutschigen Altschnee der Skipiste. Das ist der richtige Zeitpunktum die im Rucksack mitgeführten Spikes aufzuspannen. Dann bleibts spaßig, ohne wirds nervig.

Der nachgiebige Schnee und Eisplatten machen die „Traverse“auf dem Bergrücken zwischen Hörnlehütte und Hinteres Hörnle für Bergläufer momentan mühsam. Immer wieder sackt die Schneedecke unter den Tritten ab oder der Fuß verliert Halt. Trotzdem heißt es Zähne zusammenbeißen und bis zum Gipfel durchrennen.  Leider war ich heute nicht als einziger auf die Idee kommen das milde Vorfrühlingswetter am Hörnle zu nutzen. Es war einiges los, vermutlich auch weil die Seilbahn wieder in Betrieb ist. Für mich zu viel um den Gipfel genießen zu können.

Beim Abstieg hats mich dann noch auf einem eigentlich unschwierigen dann noch sauber auf die Fresse gelegt. Mein kleiner Finger schwoll merkwürdig an und hat sich bunt verfärbt. Vor dem geistigen Auge sah mich aufgrund eines Bruchs schon wieder den nächsten Frühling mit Schiene durch die Gegend laufen. Und natürlich wieder rechts, wie nach dem autounfall im Mai 2013.  Dazu noch die üblichen Koletteralschäden an den Händen und Knien. Diese Schürfwunden gestalten die anschließende Dusche zuhause als besonders angenehmes Ereignis.

4 Antworten

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  1. Deichlaeufer said, on 16. März 2014 at 01:21

    Ich hoffe, Du hast inzwischen Deine Wunden geleckt und dass nichts ernsthafteres passiert ist.

    Ärgerlich, aber in Bezug auf Deine ingesamt recht anspruchsvollen Laufstrecken passiert es ja doch zum Glück sehr selten!

    Gute Besserung!

    LG Volker

    • Daniel Kopp said, on 16. März 2014 at 14:49

      Danke Volker. Hin und wieder fällt man schon mal auf die Schnauze. So heftig wie da zum Glück selten.

      LG

  2. balagotzy said, on 16. März 2014 at 11:29

    Nun ,man muss schon ziemlich hart im Nehmen sein,wenn man nicht gerade das machen möchte, was andere machen…..Diese ständigen Einbrüche kosten ja auch Kraft.Einige Unkonzentriertheiten und schon liegt man(n).
    Wie viel HM sind das aufs Hörnle ?
    Und wie schauts an der Fussmuskulatur aus ?Kein Kater?

    • Daniel Kopp said, on 16. März 2014 at 14:47

      Sind nur so 700hm, ein etwas kürzerer berglauf, aber ein Großteil der Höhenmeter kommt ziemlich direkt. Zusammen mit dem Schnee oben wars zufriedenstellen 🙂


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