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Lechtrails / Lechhöhenweg One Way

Posted in # Flachland [Laufen], # Hügelland [Laufen], # Wellenland [Laufen] by koppdaniel on 18. Juni 2014

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Lechtrails / Lechhöhenweg One Way Heute bin ich in Unterbergen los um den Lechtrails und den Lech-Höhenweg bis nach Mundraching zu folgen. Eine gesatndene Nummern durchs Heimatrevier – muss halt auch mal sein. Die Berge rennen nicht davon. Meine lechbegleitende Strecke habe ich so gelegt, dass ein Maximum an Trails mitgenommen wird, dabei folgt man mal dem Westufer mal dem Ostufer, je nach dem wo die Schmalen zu finden sind. Und in der Tat: Der Track tackert sich dann auch größtenteils über schmale Singletrails. Schöne Teile. Durch wilden Auwaldjungle, über kiesiege und wurzelige  Pfade.

Die ersten zwei Drittel bleiben, was Steigungen betrifft, noch relativ human. Bis auf die leicht welligen Trails ist mit echten Anstiegen erst nach Kaufering zu rechnen, die fiesesten Rampen kommen dann erst ganz zum Schluss wenn man keinen Bock mehr drauf hat. Interessant ist aber nicht nur das Profil und der Untergrund des Laufs. Nein, vor allem die zahllosen Trockenrasen, Brennen und Terassenhänge machen ihn zu einem botanischen Schmankerl. Zumindest für den, den’s interessiert. Selbst auf den Lechdämmen wachsen allerlei seltene Pflanzenarten, darunter viele Orchideenarten. Schon aus dem Lauf raus könnte ich Mückenhändelwurz, Wanzenknabenkraut und Hummelragwurz ausmachen. Außerdem duftet es herrlich nach Thymian und ist wunderbar bunt.

Hinterhalb Kaufering, ab Sandau etwa bilden sich die Lechhänge dann immer präsenter heraus. Hin und wieder ergeben sich hübsche Aussichtsmöglichkeiten über das Lechfeld und das Alpenvorland.  Nachdem Landsberg durchquert ist bietet sich in den glasklaren Wassern der Teufelsküche endlich Möglichkeit die 2-Liter Trinkblase wieder mit frischem Nass aufzufüllen. Auch wenn die Temperaturen mit rund 24°C heute nicht allzu heftig ausfielen, ergab sich in den schattenlosen Abschnitten doch genügend Potential zum Schwitzen.

Heute hab ich, was ich eigentlich so gut wie nie tue, unter dem Lauf immer wieder was gegessen. Also 3x die Powerbar Energize Wafer vernichtet. Sind zwar etwas trocken die Teile, gehen aber mit Wasser und dank Beeren- oder Schokogeschmack ganz gut die Kehle runter und liefern dann auch Energie über 30-45min, daher stufe ich das mal als nützlich ein und nehme es vielleicht auf Läufen über 25km generell mit an Bord.

Richtig schön wird der Lechhöhenweg zwischen Pöring und Mundraching. Zum einen sind die Trails hier wild und krass. Zum anderen stehen wie jetzt im Alpenvorland. Teilweise verläuft der Lechhöhenweg rund 80 Höhenmeter über dem Wasserspiegel des Flusses, was immer wieder Chance auf geniale Panoramaspots auftut.

In  Mundraching angekommen dufte ich dann noch unter dem Schatten einer mächtigen Eiche samt romantisch plätschernden Brünnchen chillen bis mich der fahrdienst in Form meiner Frau in richtung Heimat verfrachtete.

~45km/500hm

 

6 Antworten

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  1. Steve said, on 18. Juni 2014 at 20:12

    Schaut nach genialer Action aus!

  2. Deichlaeufer said, on 18. Juni 2014 at 20:18

    In aller Bescheidenheit unten die 45 km angehängt, Respekt. Da darf man unterwegs auch mal eine Kleinigkeit essen.

    Coole Nummer!

  3. dahatte said, on 18. Juni 2014 at 21:01

    cool, one way hab ich auch schon einige male gemacht und mich immer recht auf dieses „highlight“ gefreut. ist menthal schon was ganz anderes. ich konnte da auch immer mehr ereiferung aufbauen und längere strecken machen. jedoch nie 45. echt respect !!

    • Daniel Kopp said, on 19. Juni 2014 at 11:32

      Ich finds vom Kopf her etwas einfacher zu laufen als geschlossene Runden, man kanns laufen lassen ohne sich Gedanken machen zu müssen das man den Ausgangspunkt wieder erreicht.


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