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Ein Hauch von Frühling beim Wank-Berglauf

Posted in # Bergland [Laufen] by koppdaniel on 3. März 2017

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Ein Hauch von Frühling beim Wank-Berglauf. Es ist jedes Jahr aufs neue schön nach dem Winter schneefreie Trails und Pfade unter die Sohlen zu nehmen. Das meiste geht um diese Jahreszeit zwar noch nicht, aber einige Anstiege liegen so günstig, dass sie aufgrund deren südseitiger Ausrichtung schon früh im Jahr laufbar sind. Dementsprechend waren bei wonnigen 15°C heute rund 75% der Strecke bereits schnee- und eisfrei. Beim Rest handelte es sich um verfestigten Schnee und hartes Eis, was aber aufgrund dessen, dass ich meine Spikeschuhe trug, kein ernstes Problem war.

Also rannte ich vom Parkplatz der Wankbahn los. Ein herrlicher Lauf an einem schönen Föhntag. Da in Bayern noch Faschingsferien sind natürliche noch einige andere auf die Idee gekommen Wandern zu gehen und so war schon relativ viel los. Aber viel Publikum als Motivator sorgt für hohes Tempo 🙂

Schon im steilen Anstieg über den groben Karrenweg merkte ich, dass meine Kleidungswahl nicht ideal war. Zu warm für das Wetter. Dabei pfiff  gestern noch so ein widerlicher Wind. Nach dem prominenten Aussichtspunkt über Garmisch wird aus dem Karrenweg ein Wanderpfad, der zunehmend wurzeliger und mit kraftraubenden großen Natur-Stufen ausgebaut ist. Dieser schlängelt sich dann mal mehr mal weniger schlammig und stets steil durch den Wald. Nur hin und wieder flacht der Weg etwas aus, aber richtig durchatmen oder erholen ist Fehlanzeige. Der Puls bleibt am Anschlag.

Nachdem der Weg bisher in erster Linie durch den lichten Kiefernwald verlaufen war, wechselt die Landschaft beim Unterqueren der Wankseilbahn in ein Latschengelände. Man wähnt sich schon fast am Ziel, doch das Teilstück über den Latschenbuckel zieht sich, ehe man auf Höhe der Seilbahnstütze die Bergstation der Wankbahn erblickt und ihr über einen aussichtsreichen Hangabschnitt zutraversiert.

Von da an sind es nur noch wenige Meter über einen breiteren Weg bis zum Wankhaus oder dem auf gleicher Höhe liegenden Gipfelkreuz. Das Ziel lohnt. Handelt es sich beim Wank doch um einen der schönsten Aussichtsberge des hiesigen Alpenvorlands. Die Ammergauer Alpen, der Wetterstein, das Estergebirge und das Karwendel umringen den Berg. Weiter südlich erblickt man bei klarer Sicht ohne Mühe in die Mieminger Berge und sogar die Stubaier Alpen.

 

2 Antworten

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  1. Steve said, on 3. März 2017 at 22:37

    Heute auch, ein Hauch von Frühling am Untersberg…
    …einfach geil!

    • koppdaniel said, on 4. März 2017 at 11:36

      Richtig geil. Bei uns flattern scho Schmetterlinge rum 🙂


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