33km hügelige Kilometer bei Burgwalden

32km Hügellauf um Burgwalden (Naturpark Augbsurg Westliche Wälder)

Ich weiß. Die Bilder sehen ein bisschen fad aus. Doch das Wetter war eigentlich schöner und wärmer als es scheint. Für meinen Sonntagslauf hatte Petrus einen Wechsel aus Sonne und Wolken vorgesehen. Es war trocken und mild. Einzig der Schnee hält sich im schattigen Wald, und vor allem auf den Nordseiten der Hügel, in den Tälern, Senken und Mulden hartnäckig. In den besonnten Teilen der Strecke hatte die Sonne den Schnee entweder verschwinden lassen oder in eine weiche weiße Melange aus Wasser und Eis verwandelt. Diese wehrte sich förmlich dagegen getreten zu werden. Was zu Folge hat, dass trotz Spikes der Grip zu wünschen übrig ließ oder gar vollkommen fehlte. Folge: Hin- und Her-Rutschen was mehr Anstrengung bedingt.

Es ging über eine anspruchsvolle Strecke im Naturpark Augsburg Westliche Wälder. Den Lauf selbst habe ich hier schon beschrieben, doch ich werde es ein weiteres mal tun. Schließlich sollt ihr den Blog nicht nach der Beschreibung durchsuchen müssen. Es ging also los im beschaulichen Burgwalden. Unweit von Bobingen. Unweit von Straßberg. Und noch unweiter vom Herz des Naturparks entfernt. Denn erstens führt einen die Stichstraße nach Burgwalden tief in den Wald. Zweitens handelt es sich hier sowieso um eine der schönsten Ecken des Naturparks.

Burgwalden liegt, von Anhöhen geschützt, in einem sanften Talkessel in einer zauberhaft schönen Waldlandschaft. Einer Perlenschnur gleich reihen sich im Tal viele kleinere und größere Weiher aneinander, die der auf höhenmetersammelnde Manier ausgelegte Zick-Zack-Rundkurs nach und nach umrundet. Natürlich wirkt zu dieser Jahreszeit alles trist, doch sobald alles grünt und die Frösche quaken findet man hier ein wahres Natur-Idyll vor. Gerade im Sommerhalbjahr, wenn es am schönsten ist, wird man auch die am Wegesrand befindlichen Frischwasserquellen als Ort der Abkühlung schätzen lernen. Der geneigte Läufer findet nicht wie so oft einen monotonen Nadelwald vor, sondern darf sich auch an schönen Misch- und Laubwäldern erfreuen.

Das Ganze und die Möglichkeit hier interessante Strecken mit unterschiedlichen Landschaftselementen zu verbinden machen diese Ecke zu einem tollen Laufrevier. Die Strecke ist so angelegt, dass eine größtmögliche Anzahl an Höhenmeter kumuliert wird. Dazu sollte man sagen, dass, um auf ansprechende Zahlen zu kommen, man etwas kreativer sein muss als in den nahen Alpen. Entsprechend entsteht ein Zick-Zack-Kurs der fortwährend darin besteht den Anhöhen hinauf – und wieder herunter zu folgen und dabei das Anhauser Tal mit seinen Burwalder Weihern zu umrunden. Dieser Rundkurs sammelt, verteilt auf 33km, immerhin rund 1000hm ein. Zusammen mit den eingangs erwähnten Randbedingungen, weichem Schnee und Eis, eine durch anstrengende Nummer.

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